28 -29.06 Regen und Kälte

der Rest des industriellen Fortschritts

KDer Wintersturm hatte sich bereits in der Nacht angekündigt. Der Himmel war total bedeckt, eher dunkelgrau in dunkelgrau gefärbt. Die Temperatur stürzte auf um die 10 Grad und der Regen tobte sich zwei Tage aus. In den Regenpausen konnte ich wenigstens die verschiedenen Cafés und Supermärkte mit einem längeren Aufenthalt beglücken. Zwischendurch holte ich den verlorenen Schlaf der letzten Wochen nach😊. Die Hiker Hütte bot trotz ihrer Einfachheit genügend Platz und Schutz vor dem miesen Wetter. Am Montag Abend war die Einsamkeit zu Ende. Ein ungarisches Hiker Girl betrat die Hütte und leistete mir über Nacht Gesellschaft 😊🤔. Sie hatte Soziologie studiert und wollte noch vor der beginnenden Arbeit drei Wochen auf den CDT wandern. Ich kaufte noch für die nächsten drei Tage einige Kleinlichkeiten, verspeiste hemmungslos einen ganzen Broiler und war mir sicher, dass ich genügend Energie aufgetankt hatte. Gegen Abend entdeckte ich sogar einige blaue Löcher im grauen Himmel und deutete es als gutes Zeichen für den nächsten Arbeitstage in der Wildnis 😊. Als ich in Anaconda ankam waren die Gipfel schneefrei, nun trugen die meisten eine weiße Kappe.

das Weisse dahinter nervt

Oder sollte ich doch noch einen Tag länger in Anaconda bleiben? Ich wählte Mut zum Risiko. Was ist schon ein Wintersturm im Verhältnis zu den schneebedeckten Bergen in Colorado?

Gute Nacht.

Euer Truewood 🐻

Hinterlasse einen Kommentar