Nach einem kurzen Frühstück führen wir direkt in den Nationalpark, um eine kleine Wanderung zu einem wundervoll gelegenen See durchzuführen.

Wie nicht anderes zu erwarten, brauchte es auf Grund der vielen Touristen viel Zeit um an den gewünschten Ort zu gelangen. So richtig wusste ich noch immer nicht was mich erwartete, aber ich ließ mich einfach überraschen. Vielleicht ist es ja ein schöner See 😊. Die sechs Kilometer bis dahin versprachen keine große Herausforderung, klang eher nach Gemütlichkeit. Ich wundere mich nur, dass es stetig nach oben ging, direkt in die Berge hinein, obwohl wir doch bereits an einigen Seen vorbei liefen.

Von Bär und Elch war nichts zu sehen und zu hören, trotzdem hatten alle Leute ihr Bärenspray griffbereit am Gürtel. Irgendwie versprühte diese Situationen eine Art Sicherheit, so dass mein aufgebautes Unwohlsein mal auf einen Grizzlybär zu treffen, gedämpft wurde. Mittlerweile führte der Weg bergauf auch durch schwierigeres Gelände, steil nach oben und mit etwas Restschnee überzogen.

Einige Familien mit kleinen Kindern quälten sich da hoch und was mich überraschte, viele Jugendliche hatten viel Spaß da hochzuklettern. Viele hatten sogar ihre Angelruten dabei und die nimmt man doch nur mit, wenn ein See in der Nähe war. Der letzte kurze Anstieg und die Berge gaben einen märchenhaften Blick auf einen Bergsee frei.

Überall saßen die Menschen auf Felsen, einige waren sogar mit ihrem Bord auf dem Wasser unterwegs und andere stellten sich einer Mutprobe um ins eiskalte Wasser zu springen. Dies auch zu tun unterließ ich heute, da mich starke Kopfschmerzen daran hinderten. Ich begnügte mich daher nur die wunderbaren Natur auf mich einwirken zu lassen und diese Momente in meinem Kopf zu konservieren.






Der Abschied von diesem Kleinod viel nicht leicht, aber alle waren sehr glücklich das erlebt zu haben.

Ich war froh, wieder im Auto zu sitzen und hoffte meine Kopfschmerzen würden verschwinden☹️. Nicht einmal der Burger und die Cook, konnten daran etwas ändern. Als wir bei Scott ankamen, nahm ich eine Dolormin und hüpfte in mein Bett. Erst 22:00 Uhr ließ ich mich wieder, ohne Kopfschmerzen, blicken. Der Tag war trotzdem supi.

Gute Nacht
euer Truewood 🐻
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