Treffen für die Besichtigung der Goldmine war für 11.00 Uhr angesetzt, aber 07:00 war ich schon mit Frühstück fertig☹️. Das nahm ich in kauf. Nach OP und nach trafen alle Interessenten ein und wir konnten pünktlich starten. Mich beunruhigte ein ältere Mann ( an die 80 Jahre) den ich als unseren Guide einschätze und reflektierte so, dass die Tour wahrscheinlich sehr lange dauern würde. Für die 2 km Strecke benötigen wir auch 1 1/2 Stunden. Zur Entlastung muss ich sagen, er hat in diese Zeit viel über die Geschichte der Siedlung erzählt. Dann durften wir in den Goldstollen hinein gehen, was natürlich sehr interessant war. Da hieß es Kopf einziehen und Auge auf, vielleicht finde ich ja noch eine Nugget😊.


Am Ende der Veranstaltung fragte ich eine Frau, ob sie nach Lander fahren und mich mitnehmen könnten. Ja das würden sie tun, aber wollten sich noch schnell die Siedlung anschauen. Ich wartete dann ein Stunde und nichts geschah. Das ich bisschen stinkig war, sah man mir an. Jan, eine Angestellte der Stadt fuhr mich zumindest bis zum Highway, so dass ich von da aus hitschen konnte. Ein Viehzüchter der einige Kühe geladen hatte, dachte als er mich sah, da kann ich ja den Ochsen an der Straße auch noch bis nach Lander mitnehmen. Er erzählte mir, wie ich mich gegenüber Bären verhalten sollte. Ich hatte ihn dazu gefragt. 16:00 klingelte ich an der Rezeption des Campgrounds und checkte für drei Tage ein. Alles sehr einfach. Ich sprach ein Ehepaar an, wo sich mein Platz befände und es stellte sich schnell heraus, es waren Andreas in Birgit aus der Nähe von Rostock. Sofort verstanden wir uns und verabredeten ein gemeinsames Abendessen bei Pizza Hut. Andreas ist ein absoluter Hobbycowboy und zeigt das selbstbewusst in seiner Kleidung. Es war ein sehr netter und lustiger Abend und mal wieder Deutsch zu sprechen war auch angenehm. Sie machten eine dreiwöchige Reise mit dem Wohnmobil durch die USA.

Bevor Sie Montag früh weitere fuhren, durfte ich gemeinsam mit den Beiden im Camper Rester frühstücken, denn sie werden dies Woche wieder zurückfliegen.


Mit den Beiden muss ich in Kontakt bleiben. Anschließend hieß für mich die Stadt erkunden, einkaufen, Eis essen ,Wäsche waschen und einige organisatorische Dinge für die nächsten Tage erledigen. Meine Trailschuhe müssen noch 200 km halten und den Pass für die Nationalparks für 250 $ kaufte ich mir auch. Ich werde am Mittwoch nach Jackson, in den Teton NP hitschen und eine Nacht bleiben können. Die Hotelpreise liegen zwischen 400. – und 1000.- $ die Nacht, da es ein exklusives Skigebiet ist und über eine tolle Natur verfügt, nebenbei wohnen hier auch berühmte Schauspieler, das macht es alles so teuer. Mal schauen, was ich dann vor Ort an Abenteuer buche. Heute zum Dienstag war in erster Linie Blog schreiben angesagt und außerdem war es heute ganz gut, dass ich im Zelt Mittagsschlaf machte, sonst wäre wahrscheinlich meine Villa vom Sturm weggefegt worden.

Also schlaft gut und drückt mir für Morgen die Daumen, dass ich schnell einen Hitsch bekomme.
Gute Nacht eurer Lump, Dieb und Bettler
euer Truewood 🐻
Hinterlasse einen Kommentar