27.04 feucht fröhliches Water Crossing

eigentlich wollte ich mit David ( Trackfahrer) 06:00 Uhr in Richtung Pie Town starten, er war noch nicht bereit. Wir verabschiedeten uns und ich machte mich mit zu vielen Wasser auf die Socken. Nach 6 Kilometer verließ ich die öde Straße, um heute vom ursprünglichen Trail in den Little Baer Canyon abzubiegen.

wir es ein schöner Tag?

Ich verließ dieses Tal und stieg etwas in die Hö he und man merkte gleich, dass es mit Wasser wieder knapp wird und sich die Vegetation komplett verändert. Vorwiegend kleine Bäume und Sträucher besiedelten die trockene Natur. Wasser, na wie schon: 0,0000 % . Ist nicht so schlimm, da ich genügend Wasser mitnahm und ich werde sicherlich noch in den nächsten Stunden irgendwo Wasser nachfüllen können. So bis jetzt läuft’s ganz locker, trotz das es wieder einen Berg hochgeht. So einen richtigen Plan wo ich heute enden würde, habe ich nicht.

schön
etwas Geschichte

So langsam tauchte ich in den Little Bear Canyon ein und sehr behutsam öffnete er mir sein wahrend Gesicht. Je tiefer ich eindrang, umso phänomenaler und überwältigender drückte er mir sein Ich auf. Wie sollte ich mich diesem Naturschauspiel entziehen?

Die Natur unser Baumeister

Zum Ende hin wurde es immer spektakulärer, links und rechts schossen die rötliche Felsen in unterschiedlichen Formen gen Himmel, ohne das sie einem Angst einflößen würde.

vergoldeter Berg

Das ich diesem seitlich Trail ein Visite abstattete , war eine echte Bereicherung. Am Ende des Canyon erleichterte ich mich vom zu vielen Trinkwasser, da es ja mit dem versprochenen River Crossing losgehen sollte.

das Ende des Canyon

Gleich danach wurde ich das erste Mal bis zu den Knien nass und fragte mich, wie oft ich das heute wiederholen würde. Alles ging zügig und ich kam sehr gut voran. Es war eigentlich kinderleicht und mit großem Spaß behaftet. Nach der 46 Durchquerung traf ich auf eine amerikanische Wanderergruppe aus Texas, welche mich (alle im Wasser stehend ) gründlich einnahmen und jeder mit mir ein Foto machte, bzw. mir unbedingt die Hand schütteln wollten. Großartig.

San Antono – Texas

Der Spass nahm noch kein Ende, immer wieder hüpfte ich von einem Ufer zum anderen. Die Positionen der Ein.- und Ausstiege waren sehr gut gekennzeichnet.

die 💯

Es sollten noch 41 dazukommen. Nach 40 Kilometer machte sich eine Pause notwendig und ich überlegte, ob ich noch 10 Kilometer drauflege. Gut lag ich ja in der Zeit. Ich merkte die Durchquerungen hatten viel Kraft gekostet, so dass ich eigentlich wie ein geschlagener Kämpfer noch 41 mal diesen Vorgang wiederholte. Nach 53 km suchte ich mir ein ideales Plätzchen zum Cowboy Camping und kochte mir dreimal Suppe und anschließend noch einen köstlichen Frühstücksbrei. So über den Tag kann ich nur sagen, der war phänomenal, fantastisch und einzigartig. Ich bin happy, dass ich diese Route gewählt habe und auch das River Crossing beendet zu haben.

einfach genial 😏

Gute Nacht euer Truewood 🐻

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