25.04 Hiking durch den Gila River

die Nacht war für das Cowboy Camping etwas zu kühl, aber ich bin ja ein harter Hund. Pünktliche 06:00 war der Udo 🐻 für die heutige Aufgabe bereit. Die ersten Schritte durch den schönen Pinienwald erfrischten meine Seele und bedeuteten einen regelrechten Testlauf. Ich verzichtete auf das nicht so effiziente Pflaster und zog stattdessen drei Socken über. Die Hauptfigur sollte dabei die Zehensocken übernehmen.

Guten Morgen

Durch die veränderte Fußhaltung waren meine Waden noch etwas verhärtet und somit startete ich etwas verhalten.

ich muss noch testen

Die Leichtigkeit des Tages wurde mir durch 3 Kilometer Umweg und dann von einem mächtigen Anstieg von 900 Höhenmeter geraubt ☹️. Meine kleine Nichtraucherlunge stand voll unter Dampf.

luftige Höhe 2410 m

Ab nun ging es nur noch bergab in Richtung Gila River und weiter nach Doc Campbell, der nächste Halt.

erinnert mich an Utah

Wie jeden Tag war es ein Segen reichlich Wasser mitzunehmen. bzw zu erhaschen. Das letzte Mal Wasser filtern, bevor ich sprichwörtlich überflutet werde mit diesem kostbaren Gut.

Pause muss sein

Trotz Handicap erschien mir, dass ich nicht gerade wie ein Steinbock daher springe, aber den teilweise steilen Anstieg gut meisterte und mal wieder Hiker überholte. Langsam entwickelte sich die Gegend immer farbenfroher und abwechslungsreicher bezüglich Flora und Fauna. Nach tagelangem Wüsteritt ein wohliges Gefühl.

stehen lassen

Die innere Spannung wuchs nun Schritt für Schritt und das sagenumwobene Gila Tal rückte immer näher. Darauf hatte ich mich bereits schon zu Hause gefreut, dieses Zauberörtchen zu durchstreifen. Die Frage war natürlich, wie verkrafte ich den steilen Abstieg, den heutigen längeren Weg und wie würde mir es ergehen, wenn ich stundenlang durchs Wasser marschiere ? Diese Frage beantwortete sich zügig.

endlich

Jetzt bin ich mitten drin. Würde ich die Ein.- u. Ausstiege durch den Fluss finden, kann ich ohne Probleme dem Fluss durchqueren, wie stark ist die Strömung und reicht das Wasser über die Hüfte? Genügend Erfahrung mit Water Crossing hatte ich auf den vielen Trails gesammelt und teilweise heftige, eiskalte und tiefe Überquerungen gemeistert. Hier war es etwas anders, denn ich querte nur einen Fluss und das unzählige Male.

unglaublich aber supi schön

Meinetwegen zeigten sich zu meiner Freude verschiedene Tiere: Hase, verschiedene Vögel, Truthahn, Hirsch und Schlange.

nicht giftig

Langsam wurde es für ein Nachtlager zeitlich relevant und bevorzugte wie immer d es Cowboy Camping. Der Tag hat mir so richtig Spaß gemacht und meine Seele und Körper nach vorne gebracht. Auch der/ die Füße dankten mir die wässrigen Abkühlung. Hoffentlich sind in der Früh die Klamotten und Schuhe so einigermaßen trocken.

Auswertung

Die 44 Kilometern und verschlungenen 4278 kcal sehe ich sehr nüchtern, aber mit heutiger großer Dankbarkeit an🐻.

Solltet ihr noch Fragen haben, dann bitte melden 😊.

Euer Truewood 🐻

Gute Nacht

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