bevor es an den Strand ging, ließen wir uns zu einem besonderen Frühstück in einer Bakery hinreißen. Da gab es richtigen selbst gemachten Kuchen 🍰 und Brot und in der Regel haben diese nur bis 15:00 Uhr auf. Im Gegensatz zum Rucksack war heute der Magen voll, sonst ist es immer umgekehrt.Weiter Faktoren für den heutigen gesunden und angenehmen Verlauf versprach der bewölkte Himmel, ein von hinten seitlich schiebender Wind und natürlich ein fester, schier unendlicher Sandstrand. Sage und schreibe, 20 Kilometer Sandstrand, außer zwei Hiker keine Leute unterwegs, dafür unsagbar malerische Natur. Das heißt, rechts der tosende Ozean und links Sanddünen☹️.Da musste ich mich anstrengen dem etwas abzugewinnen. Die ersten zwei Kilometer war das sicher toll, aber danach Monotonie pur👍. Deshalb sehnten wir die in 15 km vorausgesagte River Crossing ( die Letzte) als heutiges und einzigartiges Abenteuer herbei. Da wir im Schnitt bei 5,8 km/h lagen, kamen wir noch rechtzeitig nach 3 1/2 h am Fluss an. Das war soweit von Bedeutung, da wir es hier mit Ebbe und Flut zu tun hatten und eine Durchquerung nach dem Mittag an dieser Stelle nicht mehr stattfinden konnte, bzw sollte. Schuhe und Strümpfe aus, die kurze Hose hochgekrempelt und schon war ich zwischen den zwei Kräften, der Fluss wollte ins Meer und das Meer drückte in die Flussmündung gefangen. Wenn du zeitig kommst, reicht das Wasser nur bis zur Wade. Bei mir rechte es bereits bis zum , was sich zwischen den Beinen befindet 😊. Nachdem ich untenrum so einigermaßen trocken war, kündigte sich von oben Regenschauer an. Der Trail führte uns endlich beim Oreti Beach vom Strand weg , in Richtung unseres heutigen Ziels, Invercargill,. Wirklich zufällig standen wir in einem guten Restaurant, mit sehr gutem Essen und überbrückten so den Regenschauer. 15:30 Uhr bezogen wir nach 32 Kilometern unsere Herberge im Centum von Invercargill. Hier checkte ich mich für drei Tage ein. Was dann folgte, ist ja klar. Heute war es ein unwiderstehlich einfacher und uninteressanter Tag. Nennen wir ihn einfach den ‚vorletzten Tag, auf dem Weg nach Bluff. Leider kann ich seit zwei Wochen nicht mit aufgezeichneten Daten dienen, da sich meine Uhr nicht mehr aufladen lässt und somit ich nicht mit absolvierten Höhenmeter, verbrauchten kcal, oder genau gelaufenen Kilometer prahlen kann. Wir überleben das 💪. Gute Nacht 🐻










