in meinem kleinen Zimmer, nur Waschbecken, ohne Klimaanlage und ständige Hinterhofgeräusche liess es sich vor Wärme kaum schlafen. So blieb mir nichts anderes übrig, als zeitig zu frühstücken. Ein reges Treiben herrschte bereits auf den Straßen, aber Kaffees, wie wir sie kennen, gab es wenige. Ich musste mit Starbucks Vorliebe nehmen. Als ich so meinen Kaffee schlürfte, überkam mich eine innere Genugtuung, 1. das ich hier so einfach gemütlich sitzen darf , 2. das die Welt, wenn sie möchte doch sehr friedlich sein kann, 3. das die Menschen unterschiedlicher Color, Denke und Weltanschauung gemeinsam sprechen, handeln und leben☀️. Sobald aber sinnlose Gesetze, Vorschriften, Verbote usw. erlassen werden, gerät dies aus dem Gleichgewicht. Dies bestätigte mir der erste Blick, seit der Ankunft auf Neuseeland, auf die Nachrichtenseite der Welt. de☹️. Von Demokratie habe ich da sehr wenig gelesen, nur wie man irgendwie die AFD ausschalten könnte☹️. Beinahe versaute ich mir damit den herrlich beginnenden Tag. Nun ging es durch die verschiedenen Outdoorläden, um meine Ausrüstung zu vervollständigen. Da ich mir in den letzten 3 Wochen sage und schreibe 3x meine Ohren und Nase verbrannt hatte, musste unbedingt ein neuer Hut her. Damit ich nicht nochmals Probleme mit unreinem Wasser bekomme, war ein neuer Filter notwendig. Und schon war ich schnell 250 $ ärmer ☹️. Mit Kenny sprach ich kurz, er war fast die ganze Nacht im Krankenhaus, aber Gottseidank ist der Arm nicht gebrochen. Wir verabredeten uns zum Kaffee, um den weiteren Ablauf zu besprechen. Leider fanden wir um diese Zeit ( 17:00) kaum ein offenes Café ☹️. Ich buchte noch für Mittwoch das Ticket für die Fähre und sortiere endlich mal meine Klamotten. Nach dem Abendessen, wieder leckeren Fisch, war für mich nur noch schlafen angesagt. Die Stadt Wellington und Umgebung gefällt mir immer mehr. Es geht alles sehr geordnet und ruhig zu, keine Hektik, nette Menschen, Strand vor der Nase, kinderfreundlich und ein Paradies zum shoppen 😊. Diese Begebenheiten nutzen wir auch heute, Dienstag 23.01, reichlich aus. Nach einem tollen Frühstück in einer eher „deutschen“ Bäckerei liefern wir ohne unsere Rucksäcke noch die restlichen 13 km/h bis zum Endpunkt des Trails , Island Bay, und dann mit dem Bus zurück ins Hotel. Die Umgebung von Wellington kann man sehr genießen, ob zu Fuß, mit dem Bike oder dem Bus. Euer Udo Bär 🐻















