gut war es, das ich in weiter Voraussicht das Überzelt zeitnah platzierte, da es fast die ganze Nacht geregnet hatte. Somit hat das neue Zelt seine Regentaufe bravourös überstanden. Im Innersten ist alles trocken geblieben👍. Nach dem Herauskriechen aus meinem Kuschelzelt, versuchte ich mir einen Cafe zu besorgen, das Handy zu laden und die Klamotten zusammen zu packen. Ich war gespannt, wie die ersten Schritte, mit dem Rucksack auf dem Rücken , die Schuhe an den Füßen sich anfühlen würden. Außer, das der Rucksack arschschwer auf die Schultern drückte, fand ich es akzeptabel. Schnellen Fußes lief ich ins Zentrum von Whanganui, und erlebte dort ein schönes Stadtfest. Überall standen geputzte , glänzende und farbenfrohe Oldtimer. Dazu spielte ein Band und getanzt wurde im Rhythmus. Ich gönnte mir ein fruchtiges leckeres Eis, einen kleinen Snack und schon verschwand ich auf dem Trail, welcher wieder einmal direkt auf der Straße entlang lief. So hatte ich mir das nicht gedacht☹️. Aber: ich war wirklich mit meinem physischen Parametern mehr als zufrieden. Außer Rücken, vom Paddeln, lief mein Körper wie ein kleines Uhrwerk und machte mich zuversichtlich😊. So kann es doch weitergehen. Ich hoffte auf einen Hitsch, aber kein Auto wollte so ein kleines Schmuddelkind mitnehmen. Ein heftiger Regenschauer überraschte mich und bevor ich das Regencape über mich und dem Rucksack streiften konnte, war ich klitsch nass. Wenn’s dazu ein Video gegeben hätte, ihr hättet euch kaputt gelacht, so dämlich stellte ich mich dabei an. Und als ich es geschafft hatte, war der Regen vorbei 👀. Max Schramm, ein Biker den ich die letzten Tage öfters getroffen hatte überholte mich aus dem Nichts. Beide waren wir überrascht. Bis nach Bulls nahmen mich dann doch noch zwei Autos mit, das letztere fuhr sogar bis Wellington( zwei Mädels), aber ich lehnte ab. Schnell stattete ich Mc doof noch einen Besuch ab und versuchte nun bis nach Palmerston zu hitschen. Zugleich hielt ein junger Mann an, der gerade von einem Football Matsch nach Wellington zurückkehrte und lud mich in seine Kiste. Seine Mannschaft hatte das Finale verloren, hielt in aber nicht ab, mir einiges über sein Tun ( er studiert Lehramt) , sein Land und Regierung zu erzählen. Die Hälfte hatte ich verstanden. So landete ich unverhofft auf einem Campingplatz in Porirua. Ich bin zufrieden ☀️😊👍 gute Nacht 🐻











