11.01 der erste landschaftlich schöne Tag

09:00 Uhr saß ich im Café, 1 Liter Milch, Kaffee und ein Sandwich eröffneten mir den Tag. Bis zur nächsten Stadt waren es 13 km, wieder über Weideland und den üblichen Hindernissen. Hatte ich mich bereits daran gewöhnt?? Nein. Unterwegs trafen wir noch auf drei weitere Hiker ( deutsche/ amerikanisch/australisch). Der Deutsche, Finn, 24 Jahre, war bereits seit November hier, erzählte mir von seiner Bundeswehrzeit, vor allem von seinem Mali Einsatz letztes Jahr. Es ist zwar nicht meine Sache, aber war hochinteressant. Dadurch wurde ich wenigstens mit meinen Gedanken von den bedrückenden Umständen meiner Freunde für kurze Zeit entführt. Der Weg war heute nicht allzu schwer, aber durch meine Blasen war ich dazu gezwungen einen uneffektiven Laufstil zu kreieren, welcher die Schmerzen auf der einen Seite linderten, aber dafür an einer andern Stelle physische und psychische Probleme heraufbeschwor. Bis nach Bluff sind es ja nur noch 2100 Km. In Te Kuiti füllten wir unsere Vorräte für die nächsten fünf Tage auf und machten nochmals einen letzten leckeren Abstecher in ein Cafe. Hinaus aus der Stadt, stand wieder pure Anstrengung, aber durch eine wunderbare Landschaft, immer entlang eines Flusses an. An Abwechslung überraschte uns nicht nur Sonnenschein und Schatten, sondern auch viele kleine Wasserfälle die uns zum abkühlen einluden. Genial 😎. Nach 30 km, an einem Tabelgrund, schlugen wir unsere Zelte auf und verschwanden zielorientiert nochmals in den kühlen Fluss. Ich wollte nun nur noch schlafen. Guten Nacht 🐻

Te Kuiti
Mike aus Boston
eine Ruhe
es geht doch
es war die falsche Brücke ☹️
Mauli und Bärli an der frischen Luft
mein Standpunkt weißer Kreis mit Pfeil
so geht auch zelten, mehr muss nicht sein

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