heute lies ich gemeinsam mit den jungen Hikern den Morgen lässig angehen. Auf Frühstück hatte ich immer noch keinen Bock. Die Option für Heute, 1. mit den Heikern ohne Rucksack ( werden gefahren) über die Berge zu laufen und dann wieder zurück. Total umständlich ! 2. die Berge umfahren. Also stellte ich mich lieber in die prallen Sonne an den Highway nach Hamilton, um einen Hitsch zu bekommen. Ich war innerlich noch nicht bereit über die „kleinen Hügel“ zu laufen. Diese Wahrnehmung, vor solch einer kleinen Herausforderung gleich zu Beginn eines Trails zu resegnieren zerstörte nachhaltig mein Ego. Nach einer Stunde gab ich das Warten auf und versuchte einige Leute anzusprechen, ob sie mich mitnehmen könnten. Aber erfolglos. Nur eine einsame ältere Dame traute ich mich nicht anzusprechen. Sie hatte von sich aus, bestimmt aus Mitleid, oder weil ich so gut aussah mich in ihr Auto einsteigen lassen. Es war eine lustige Fahrt, dass sie mich bereis an der Stadtgrenze absetzte passte mir nicht ins Konzept. 10 km benötige ich nun zu Fuß, um wieder aus dieser Botonwüste Hamilton herauszukommen. Einziger Höhepunkt war der Besuch bei Mc doof, mit Burger 🍔 und Cola 😊. Bis nach „Whatawhata“ meinem heutigen Ziel, lagen nur noch 11 km vor mir. Obwohl es über langweilige und anspruchslose Weideflächen ging, konnte ich keine richtige Genugtuung erfahren. Ich fühlte noch keine Bindung zwischen mir und dem Trail, eher baute sich regelrecht eine Abneigung zwischen uns auf. In Whatawhata angekommen, kehrte ich sofort in eine nette Bar ein und genoss mein erstes Bier und leckere Kartoffelecken. Supi 😊. Die Blasen unter den Füssen hatten sich auch gut weiterentwickelt, meine Hautfarbe wechselt langsam von Weiß auf Rot und mein Magen wollte die Kartoffelecken nicht akzeptieren. Danach durfte ich noch auf einem freien Zeltplatz meine wohlverdiente Nachtruhe einnehmen. Das war es auch schon mit dem Tag ☹️.






